Simulation des Zahnkontakts in Planetengetrieben

Institut
Lehrstuhl für Maschinenelemente
Typ
Semesterarbeit / Masterarbeit /
Inhalt
theoretisch /  
Beschreibung

Ausgangssituation:

Pkw-Automatgetriebe und Hochleistungsgetriebe enthalten in der Praxis meist mehrere Planetenstufen. Der Zahnkontakt stellt hier einen geschmierten hochbelasteten Wälzkontakt dar. Dort werden Kräfte und Momente auf einer Fläche von ca. 10 mm2 mit einem Kontaktdruck von bis zu 4000 N/mm2 übertragen. Diese Last wird durch eine sehr dünne, ca. 1 µm dicke, Schmierstoffschicht übertragen. Der Schmierstoff schützt dabei die Zahnflanken vor Metall-Metall Berührung und reduziert die Reibung zwischen den Wälzpartnern. In Wälzkontakten haben beide Wälzpartner üblicherweise unterschiedliche Oberflächengeschwindigkeiten und gleiten aufeinander ab. Zur Bewertung der Effizienz eines Wälzkontaktes und damit der Komponenten eines Getriebes ist die Kenntnis der auftretenden Reibungsschubspannungen unabdingbar.

 

Ziele:

Ableitung und Implementierung eines für Zahnräder geeigneten Modells zur Berechnung der Reibungsschubspannung in geschmierten hochbelasteten Wälzkontakten (konvex-konkav) in der Paarung von Innen– und Außenverzahnung 

 

Voraussetzungen

· Zuverlässigkeit, Eigeninitiative und selbstständiges Arbeiten

· Beginn: nach Vereinbarung

 

Möglicher Beginn
sofort
Kontakt
M.Sc. Michael Geitner
Raum: MW2507
Tel.: 289 15801
geitnerfzg.mw.tum.de
Ausschreibung