Entwicklung, Produktion und Management im Maschinenbau

Beachte: Wie immer können und dürfen wir als Fachschaft keine rechtsverbindlichen Informationen geben! Dies kann nur die Fakultät. Alle offiziellen Fakultäts-Infos und die Prüfungsordnungen der neuen Master findet ihr auf der Webseite der Fakultät Maschinenwesen.

Überblick

Der viersemestrige Masterstudiengang Entwicklung, Produktion und Management im Maschinenbau an der TUM ist in Deutschland einzigartig und bietet die Möglichkeit sich intensiv mit dem gesamten Produktentstehungsprozess zu beschäftigen. Zusätzlich dazu werden Kompetenzen im Bereich des Managements erlernt. Dies wird umgesetzt durch drei Säulen, die die Spezialisierungsmöglichkeiten Entwicklung und Konstruktion, Produktionstechnik und Logistik und Management im Maschinenbau abbilden. Diese drei Säulen sind in zwei Bereiche aufgeteilt. Einerseits gibt es die Kernmodule, die grundlegende Thematiken der Säulen abbilden, anderseits weitere Säulenmodule, die die Kernmodule ergänzen. Aus jeder Säule muss ein Kernmodul gewählt werden. Dies soll es ermöglichen, dass man als Studierender interdisziplinär aufgestellt ist.

Zusätzlich dazu kommen zwei weitere Säulen, die Branchenspezifischen Kompetenzen und die Ergänzenden Kompetenzen. Diese ermöglichen es, sich auf eine Branche (z.B. Automobil, Luftfahrt, Medizin), ein bestimmtes Produkt und/oder einen bestimmten Werkstoff zu spezialisieren und einen Praxisbezug herzustellen. Aus den beiden Bereichen muss jeweils ein Fach gewählt werden.

Um über den Produktentstehungsprozess und die Managementkompetenzen hinaus Wissen im Bereich des Maschinenbaus und der Ingenieurwissenschaften zu erwerben, bietet sich die Säule Ingenieurwissenschaftliche Flexibilisierung an. Hier können maximal drei Module gewählt werden.

Durch diesen Aufbau ist es möglich, sich beliebig viel zu vertiefen oder breit aufzustellen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, ein Zertifikat ausstellen zu lassen, wenn man sich intensiv in eine Richtung spezialisiert hat. Hierbei bedeutet intensiv, dass man mindestens fünf Fächer aus einer der drei ersten Säulen gehört hat.

Zusätzlich zu den 12 Modulen (je 5 ECTS) sind 3 Ergänzungsfächer (je 3 ECTS) aus einer großzügig bemessenen, gemeinsamen Liste für alle MW-Masterstudiengänge zu wählen. Zur praktischen Anwendung des Gelernten dienen die zwei Hochschulpraktika (je 4 ECTS). Außerdem gibt es 2 ECTS für Soft Skills, Sprachkurse o.ä. Hinzu kommen die Forschungspraxis (ehemals Semesterarbeit, 11 ECTS) und die Masterarbeit (30 ECTS). Diese Aufteilung ist in allen neuen Mastern gleich und wird hier gezeigt.

Die Säulen

Die Modulcredits müssen in unterschiedlichen Bereichen (im Fachjargon: Säulen) erbracht werden. Die folgende Grafik soll dies veranschaulichen:

Säule Entwicklung und Konstruktion

In dieser Säule finden sich Module, die vermitteln, wie Produkte entwickelt und anschließend konstruiert werden. Dazu werden beispielsweise Kompetenzen in den Bereichen Berechnung, Auslegung, Simulation, Werkstoffe, Mechatronik und Regelungstechnik gelehrt. 

Säule Produktionstechnik und Logistik

Es erfolgt in dieser Säule eine Vorstellung von Produktionstechniken, Fertigungskonzepten, Methoden der Prozessentwicklung und logistischen Thematiken wie bspw. Fördertechnik und der Entwicklung von Logistiksystemen.

Säule Management im Maschinenbau

Diese Säule besteht aus Modulen des Managements und Querschnittsfächern zwischen Management und Maschinenbau. Beispielsweise wird gelehrt, wie eine Fabrik geplant wird, aber auch was es für unterschiedliche Methoden der Unternehmensführung gibt. 

Säule Branchenspezifische Kompetenzen

In dieser Säule kann sich auf eine Branche bzw. ein Produkt spezialisiert werden. Hierbei stehen zur Auswahl Module aus dem Bereich der Fahrzeug- und Antriebstechnik, aus der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt, aus dem Bereich Mechatronik und Robotik und aus der Energie- und Prozesstechnik.

Säule Ergänzende Kompetenzen

Hier ist alles drin, was zusätzlich für die Themengebiete Entwicklung, Produktionstechnik und Management interessant ist, aber in keine der vorher genannten Säulen passt. Das sind beispielsweise Fächer mit dem Schwerpunkt einzelner Werkstoffgruppen, Systems Engineering, Elektronik- und Informatikthemen und Prüfverfahren.

 

Zusätzlich können auch Fächer aus der Ingenieurwissenschaftlichen Flexibilisierung (max. 15 ECTS) gewählt werden. So sind unterschiedlichste individuelle Spezialisierungen möglich.