Energie- und Prozesstechnik

Beachte: Wie immer können und dürfen wir als Fachschaft keine rechtsverbindlichen Informationen geben! Dies kann nur die Fakultät. Alle offiziellen Fakultäts-Infos und die Prüfungsordnungen der neuen Master findet ihr auf der Webseite der Fakultät Maschinenwesen.

Überblick

Der viersemestrige Masterstudiengang Energie- und Prozesstechnik an der TUM ermöglicht eine große Flexibilität in der Ausrichtung der Schwerpunkte innerhalb des Studiengangs. So können sich sowohl Studierende der Fachrichtung Prozess- als auch Energietechnik entweder auf ein Fachgebiet spezialisieren oder ein breites Wissen in beiden Fachgebieten erwerben. Auch das Profil des bisherigen Nukleartechnik-Studiengangs findet sich im neuen Energie- und Prozesstechnik-Master wieder. Zudem nimmt die Interdisziplinarität einen wichtigen Stellenwert im neuen Master ein, insbesondere mit Fächern aus der Chemie und Elektrotechnik.

Zusätzlich zu den 12 Modulen (je 5 ECTS) sind 3 Ergänzungsfächer (je 3 ECTS) aus einer großzügig bemessenen, gemeinsamen Liste für alle MW-Masterstudiengänge zu wählen. Zur praktischen Anwendung des Gelernten dienen die zwei Hochschulpraktika (je 4 ECTS). Außerdem gibt es 2 ECTS für Soft Skills, Sprachkurse o.ä. Hinzu kommen die Forschungspraxis (ehemals Semesterarbeit, 11 ECTS) und die Masterarbeit (30 ECTS). Diese Aufteilung ist in allen neuen Mastern gleich und wird hier gezeigt.

Die Säulen

Die Modulcredits müssen in unterschiedlichen Bereichen (im Fachjargon: Säulen) erbracht werden. Die folgende Grafik soll dies veranschaulichen:

Das Pflichtmodul Wärme- und Stoffübertragung

Die Vorlesung Wärme- und Stoffübertragung wird bereits seit über 15 Jahren an unserer Fakultät in Zusammenarbeit der Lehrstühle Thermodynamik und Anlagen- und Prozesstechnik angeboten und jährlich von bis zu 200 Studierenden geschrieben. Da diese Vorlesung Grundlagen für alle Spezialisierungen im Studiengang abdeckt, wird die Prüfung im neuen Energie- und Prozesstechnik-Master ein Pflichtmodul sein. Auch von studentischer Seite haben wir diesem Entschluss – in Anbetracht der sehr großen Wahlfreiheit im Rest des Studienplans – zugestimmt.

Wir werden in Zukunft nun selbstverständlich ein ganz besonderes Augenmerk auf diese Vorlesung haben, sodass die inhaltlich sinnvolle Ausrichtung und gute Lehre des Moduls gewährleistet bleibt.

Säule Methodische Grundlagen

In dieser Säule finden sich zahlreiche Fächer zu methodischen Grundlagen (z.B. Finite Elemente, Angewandte CFD, Gasdynamik und Turbulente Strömungen). Insgesamt müssen mindestens zwei Fächer aus dieser Säule gewählt werden, wobei mindestens eines aus dem sogenannten Kernbereich (mit Fächern wie Reaktionsthermodynamische Grundlagen für Energiesysteme, Verbrennung, Modellierung verfahrenstechnischer Prozesse, Optimierung und Modellanalyse) kommen muss.

Säule Energietechnische Systeme

In dieser Säule finden sich alle Fächer wieder, die sich mit Auslegung und Betrieb von energietechnischen Systemen beschäftigen, z.B. Solarthermische Kraftwerke;Modeling, Control and Design of Wind Energy Systems; Nachhaltige Energiesysteme mit Seminar und viele mehr.

Säule Energietechnische Maschinen und Komponenten

Diese Säule beinhaltet zahlreiche Fächer zu energietechnischen Maschinen und ihren Komponenten. Dies sind z.B. Turbomaschinen, Motormechanik und Grundlagen der Thermal-Hydraulik in Nuklearsystemen.

Säule Verfahrenstechnik

In dieser sehr umfangreichen Säule sind alle spezifischen Fächer der Prozesstechnik zusammengefasst. Dies sind Module wie Thermische Verfahrenstechnik 2, Prozess- und Anlagentechnik und Bioprozesse.

 

Aus den letzten drei Säulen müssen insgesamt mindestens 4 Fächer gewählt werden. Die Aufteilung der Module in die drei spezifischen Säulen dient dabei nur der besseren Struktur und beinhaltet keinerlei Wahlregeln.

Zusätzlich können noch Fächer aus der Ingenieurwissenschaftlichen Flexibilisierung (max. 15 ECTS) gewählt werden, sodass insgesamt sehr unterschiedliche individuelle Spezialisierungen möglich sind.

 

Gut zu wissen: Auch unsere Freunde aus dem Bachelor Chemieingenieurwesen (CIW) der TUM sind herzlich in diesem Studiengang willkommen – komplett auflagenfrei!

Fazit: Energie- und Prozesstechnik – destillierte Exzellenz!

Der neue Master Energie- und Prozesstechnik destilliert mittels des innovativen WSÜ-Verfahrens die exzellentesten Studierenden der königlich bayerischen ExzellenzmanufakTUM aus der trägen Masse der TUM-Studierenden-Fraktion heraus. Durch die Absorption des Stoffes aus dem Pflichtfach Wärme- und Stoffübertragung wird eine Verflüchtigung des tragenden Grundlagenwissens verhindert – nur so können die Studierenden der anderenfalls unweigerlich folgenden Extraktion Exmatrikulation entgehen. An der Spitze der im Naturumlaufprozess betriebenen Studikolonne werden schließlich die Studierenden mit dem höchsten Potential abgezapft, um anschließend im Rahmen einer Promotion die wertvollsten Komponenten Kompetenzen an den exzellentesten Lehrstühlen der Fakultät zu kondensieren, von wo diese in hoher Konzentration auf die nächste Generation abtropft.