Die neuen Master ab WS 2019/20*

Noch mehr Exzellenz für das Maschinenwesen: Ab dem kommenden Wintersemester starten die neuen Master an unserer Fakultät!* Alle wichtigen Infos rund um die Änderungen haben wir euch auf den folgenden Seiten zusammengestellt.

Beachte: Wie immer können und dürfen wir als Fachschaft keine rechtsverbindlichen Informationen geben! Dies kann nur die Fakultät. Alle offiziellen Fakultäts-Infos und die Prüfungsordnungen der neuen Master findet ihr auf der Webseite der Fakultät Maschinenwesen.

MW-Master im Wandel der Zeit...

Aus 10 mach 7 – wie ihr in der folgenden Grafik sehen könnt, wird es einige Umbenennungen und Zusammenlegungen bei den neuen Mastern geben. So heißen die neuen Innovationen der MW-Studiengangs-Bastelecke:

Wichtiger Hinweis: Solltet ihr euch in der vergangenen Bewerbungsphase (bis 31.12.18) für das Sommersemester 2019 immatrikuliert haben, studiert ihr noch im bisherigen System (linke Spalte) und nach den aktuell geltenden Prüfungsordnungen!

Das Wichtigste kurz und knapp

Das solltet ihr zu den neuen Mastern wissen:

  • Die Grundstruktur mit der Aufteilung in 12 Module (60 ECTS), 2 Hochschulpraktika (8 ECTS) und 3 Ergänzer (9 ECTS) bleibt unverändert. Auch die Masterarbeit und die Semesterarbeit gibt es natürlich in Zukunft noch.
  • Die Mastermodule sind künftig Säulen zugeordnet (anstelle der bisherigen Kern- und Schwerpunktbereiche), die jeweils inhaltlich zusammenpassende Module enthalten. Mit welchen Modulen diese Säulen gefüllt sind und was es für Auswahlregeln gibt, ist in jedem Spezialmaster anders.
  • In allen neuen Mastern gibt es nur noch Wahlmodule (anstelle der früheren Wahlpflichtmodule). Das bedeutet, dass ihr euch beim Einbringen von Prüfungen auch im Nachhinein noch umentscheiden könnt, selbst wenn ihr die entsprechende Prüfung schon geschrieben habt (so wie aktuell bei Ergänzern und Hochschulpraktika).
  • Die Noten von Hochschulpraktika und Ergänzern gehen auch in die Abschlussnote mit ein.
  • Die Einführung von Flexibilisierungsmodulen (max. 15 Credits) schafft eine größere Flexibilität bei der Anerkennung von Leistungen von anderen Fakultäten bzw. Unis, auch aus dem Ausland.
  • Im neuen Bereich Forschungspraxis sind in Zukunft als Alternative zur klassischen Semesterarbeit auch ein Teamprojekt oder ein Forschungspraktikum möglich.
  • Die Schlüsselkompetenzen können auch außerhalb des ZSK erworben werden, z.B. durch Sprachkurse, Kurse der Carl von Linde-Akademie, …
  • Der allgemeine Maschinenwesen-Master  ist leider nicht mehr komplett frei – das ist aus diversen Satzungs-Gründen einfach nicht mehr möglich. Wir haben uns jedoch während der gesamten Überarbeitung immer für maximale Wahlfreiheit eingesetzt und nun den bestmöglichen Kompromiss erreicht. Auch hier sind die Mastermodule nun in Säulen eingeteilt.
  • Der frühere Luft- und Raumfahrt-Master bekommt nicht nur einen neuen Namen (Aerospace), sondern lässt sich in Zukunft auch in zwei Sprachen (deutsch, englisch oder deutsch/englisch) studieren.
  • Der Nukleartechnik-Master wird in den Energie- und Prozesstechnik-Master integriert.
  • Entwicklung & Konstruktion, Produktion & Logistik sowie Maschinenbau & Management werden zu einem neuen Master zusammengefasst: Entwicklung, Produktion und Management im Maschinenbau.

 

Die Creditaufteilung

In der folgenden Grafik seht ihr die Creditaufteilung zusammengefasst. Wie schon erwähnt, entspricht dies 12 Mastermodulen (aufgeteilt in studiengangspezifische Säulen), 3 Ergänzern und 2 Hochschulpraktika, sowie 1 Semesterarbeit/ Teamprojekt/ Forschungspraxis, 1 Masterarbeit und den Schlüsselkompetenz-Credits.

Die "Ingenieurwissenschaftliche Flexibilisierung"

Besonders stolz sind wir auf die Säule Ingenieurwissenschaftliche Flexibilisierung, die in jedem Master zu finden ist. In diesem Bereich habt ihr die Möglichkeit, bis zu 15 Credits aus Modulen der gesamten MW-Fakultät, anderer TUM-Fakultäten oder von Partneruniversitäten einzubringen (Voraussetzung: Genehmigung des Studiengangverantwortlichen). So könnt ihr zum Beispiel bereits vor einem Auslandsaufenthalt klären, ob nichtäquivalente Module ausländischer Universitäten als Mastermodule anerkannt werden können. Dies eröffnet ganz neue Möglichkeiten in der Wahl von interessanten Fächern und der Ausgestaltung eines persönlichen Studienprofils.

Die Satzungsänderung

Was muss alles passieren, bis eine neue Satzung verabschiedet wird? Auf den Infoseiten zur Bachelorüberarbeitung 2017 haben wir aufgeführt, welche Schritte nötig sind, damit eine neue Satzung in Kraft treten kann. Auch bei der Masterüberarbeitung haben wir uns im vergangenen Jahr aktiv für die studentische Meinung eingesetzt. In insgesamt über 70 Treffen rund um die Masterüberarbeitung konnten wir diese mit den beteiligten Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern, der Fakultätsverwaltung, dem Studienbüro und in studentischen Arbeitskreisen diskutieren und häufig auch durchsetzen ;)

Neben den zahlreichen Treffen zur Gesamtüberarbeitung, bei dem sich das Kernteam des AK Masterüberarbeitung um die Durchsetzung der studentischen Anliegen gekümmert hat, gab es natürlich auch viele Sitzungen zu den jeweiligen Spezialmastern. Hierbei haben sich studentische Vertreter aus den jeweiligen Spezialisierungsrichtungen dafür eingesetzt, dass inhaltlich eine möglichst sinnvolle Gestaltung erreicht wird.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle studentischen Vertreter, die sich bei der Masterüberarbeitung engagiert haben! Es war ein sehr großes Projekt, bei dem wir uns nur deshalb so gut einbringen konnten, weil sich so viele Studierende aus den unterschiedlichsten Bereichen beteiligt haben.

Bei allen Treffen haben wir uns immer dafür eingesetzt, das Beste für die Studierenden zu erreichen. Eines unserer wichtigsten Ziele war dabei, eine möglichst große Wahlfreiheit in den Modulen zu erhalten und die Wahlregeln der unterschiedlichen Säulen nicht zu sehr einzuschränken.

Das haben wir aus studentischer Sicht bei der Überarbeitung erreicht:

  • Möglichkeiten der Auslands-Anerkennung verbessert (bis zu 15 Credits innerhalb der Ingenieurwissenschaftlichen Flexibilisierung + 9 Ergänzer-Credits → bei passender Wahl ist fast ein ganzes Auslandssemester anrechenbar)
  • Anrechnung von Sprachkursen und Kursen der Carl von Linde-Akademie gleichgestellt mit jenen des ZSK
  • mehr Interdisziplinarität, auch in den Spezialmastern
  • stärkere überfakultäre Wahlfreiheit: bis zu 15 Credits in der Säule Ingenieurwissenschaftliche Flexibilisierung
  • Abschwächung der teilweise von Professoren gewünschten, stärkeren Einschränkung bei der Aufteilung der Module auf die Säulen

Folgende Punkte werden wir in nächster Zeit noch weiter mit Professoren und Verwaltung diskutieren:

  • Anpassung der Modullisten (Vorschläge und Wünsche an: modulvorschlaegemw.tum.de)
  • Anerkennung von Credits in englischsprachigen Modulen aus dem Bachelorstudium als Englischnachweis für englischsprachige Master
  • Überarbeitung des Seminars Wissenschaftlich Arbeiten begleitend zur Masterarbeit
  • Überarbeitung des Master-Eignungsverfahrens

Deine Meinung zählt!

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreib uns hier dein Feedback, damit wir uns bei den weiteren Treffen zur Qualitätserhaltung und -verbesserung der Master für deine Meinung einsetzen können!

 

 

*Vorbehaltlich der Zustimmung des Bayer. Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst